Trash On Delivery

Ein geschmackvoller Weblog über schlechten Geschmack....

The Suicide ComanndosThe Suicide Commandos waren ein amerikanisches Pre-Punk-Rock-Trio aus Minneapolis, Minnesota. Gegründet 1974 von Chris Osgood (voc,git), Dave Ahl (drums) und Steve Almaa (bass, voc) und benannt nach einem Aldo Ray Film von 1968 (Suicide Commando), waren sie Minnesota erste Punk-Band und wegbereiter für nachfolgende Bands wie The Replacements und Hüsker Dü. Ihr Credo war einfach und bewährt: schnell und laut spielen, und möglichst viel Spaß haben. In einer herunter gekommen Gegend von Minneapolis, fand die Band im Keller eines ehemaligen Strip-Lokals „The Roaring Twenties“, die passenden Räumlichkeiten (The Blitz Bar) zum proben. Im darauf folgenden Jahr schafften sie das, was sie selbst nicht für möglich hielten, sie spielten im legendären CBGB’s in New York City.

Suicide Commandos Covers

Nach einer erfolgreichen Tour anfang 1976 entlang der Ost-Küste, kehrten sie nach Minneapolis zurück. Mittlerweile hatte gegenüber der Blitz Bar ein Club „The Longhorn“ eröffnet, der Bands für Live-Auftritte suchte. Dies erwies sich als ideale Ergänzung und die Suicide Commandos wurde so was wie die Hausband und schufen somit eine „Longhorn-Punk-Scene“ zu den Bands wie u.a The Suburbs, The Jets gehörten. In den folgenden Monaten wuchs ihr “Ruf“ und sie eröffneten Shows für Acts wie The Ramones, Iggy & the Stooges und Cheap Trick.

Make A Record - Cover The Suicide Commandos veröffentlichten zwei unabhängig produzierte Singles 1976 und ‘77, bevor sie einen Plattenvertrag mit Mercurys kurzlebigem Punk Label „Blank“ im Jahr 1977 unterzeichneten, auf dem dann ihr erstes Album “The Suicide Commandos Make A Record” 1978 erschien.

Der Video-Pionier Chuck Statler drehte im selben Jahr einen Music-Video von “Burn It Down”, indem der Brand des Hauses, den die Band seit 3 Jahren zum Proben nutzte, als Hintergrundkulisse diente.

 

Im Jahr 1978 entfernte die Band „Suicide” aus ihrem Namen und erweitert durch einen vierten Musiker, den Keyboarder Mark Goldstein, versuchten sie ihren Sound mehr in Richtung „Pop“ zu lenken. Sie nahmen einige Songs für Twin/Tone ’s “Big Hits of Mid-America Band III”. Aber noch im selben Jahr, als sie von einer Tour an der West-Küste zurück kamen, hatten sie das Gefühl den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht zu haben und so beschlossen sie, noch einige wenige Konzerte im „Longhorn“ zu spielen. Vom 22-24 November 1978 gaben sie wieder als Trio und unter den Namen Suicide Commandos ihre letzten offiziellen Shows, diese wurden für die Nachwelt mitgeschnitten.
Twin/Tone veröffentlichte darauf die beste Show als Live-LP unter den Titel “The Suicide Commandos Commit Suicide Dance Concert”, im April 1979 (das Doppel-Album “Big Hits” erschien zwei Wochen später). Das Album wurde in einer limitierten Auflage von 1000 nummerierten Exemplaren gepresst und bis zum heutigen Tag ist es eine begehrte LP für Sammler.

Seit 2007 sind Suicide Commandos wieder aktiv, sie spielten als Headliner beim Minnesota State Fair Festival 2007, und gaben bis heute weiter re-union Konzerte, u.a. am 17. Januar 2009 zusammen mit David Thomas von Pere Ubu.

Discography

Singles:
1976 - Emission Control / Cliche Ole / Monster Au-Go-Go (7”, P.S)
1977 - Match/Mismatch (1st version) / Mark He’s A Terror (7”, P.S)

Alben:
1978 - Make a Record (LP, Blank)
1979 - The Commandos Commit Suicide Dance Concert
(LP, Twin/Tone, 1000 copies)
2007 - The Legendary KQRS Concert 1976 (CD, Garage D’or #019)

Re-releases:
2000 - The Commandos Commit Suicide Dance Concert
(double LP, Garage D’Or)
2000 - The Commandos Commit Suicide Dance Concert
(CD, Garage D’Or #005)

Compilation :
1979 - Big Hits of Mid-America, Volume III, (double LP, Twin/Tone)

Video:
1977 - Burn it Down (1st version) (Music Video, Chuck Statler)

 

Suicide Commandos / MySpace
Twin/Tone Records
Anthology Recordings
Minnewiki-The Minnesota Music Encyclopedia

 

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